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Gutachten Kiesabbau und Nachfolgenutzung für die Quartärkiese im Umfeld der Donau

Der Planungsausschuss des Planungsverbandes Region Ingolstadt hat am 4. Dezember 2015 beschlossen, im Rahmen der Gesamtfortschreibung des Regionalplanes für das Kapitel Rohstoffe ein Abbau- und Nachfolgenutzungskonzept für die Quartärkiese im Umfeld der Donau in der Region 10 durch das Büro PSU (Prof. Schaller UmweltConsult GmbH) erstellen zu lassen.

Die anhaltend positive wirtschaftliche Entwicklung und das stete Wachstum in der Region Ingolstadt lässt auch für die weitere Zukunft einen ungebrochenen Bedarf an dem Rohstoff Kies erwarten. Zunehmend wird der weitere Kiesabbau im Rahmen von Einzelgenehmigungen außerhalb bestehender Vorrang- bzw. Vorbehaltsgebiete beantragt und entzieht sich damit einer fachlich abgestimmten, regionalplanerischen Steuerung. Der Kiesabbau schafft nicht nur zunehmendes Konfliktpotential mit naturschutzfachlichen und wasserwirtschaftlichen Belangen, das ständige Entstehen weiterer Wasserflächen beeinflusst zudem in steigendem Maße das Landschaftsbild und entzieht dauerhaft Flächen einer landwirtschaftlichen Nutzung.

Es gilt daher nach dem Vorbild der Regelungen im Feilenmoos und Unteren Ilmtal, diejenigen Bereiche zu identifizieren, an denen eine Rohstoffgewinnung aus regionalplanerischer Sicht noch möglich ist, diese für die gewerbliche Wirtschaft zu sichern und damit in der Region 10 den Rohstoffabbau der Quartärkiese im Umfeld der Donau abschließend zu regeln. Planungsraum sind dabei die betroffenen Gemeinden der Landkreise Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen a.d.Ilm sowie die kreisfreie Stadt Ingolstadt.

Ein regional sowie fachlich abgestimmtes Konzept möglicher Nachfolgenutzungen kann ergänzend dazu beitragen, diese Flächen auf vielfältige Weise in Wert zu setzten.

Das Gutachten soll dazu dienen, die fachlichen Grundlagen zu liefern, dass in der Region Ingolstadt der Kiesabbau regionalplanerisch neu geordnet werden kann und damit die Voraussetzungen für eine bedarfsgerechte und nachhaltige Rohstoffversorgung zu schaffen, optimierte Nachfolgenutzungen festzuschreiben und letztlich auch der gewerblichen Wirtschaft Planungssicherheit zu geben.

Mit dem Abschluss des Gutachtens ist Ende 2016 zu rechnen

Erhebungen für ein regionales Einzelhandelskonzept

Am 05. November 2007 hat der Planungsverband den Vertrag zur Erstellung eines Einzelhandelskonzeptes für die Region Ingolstadt mit dem ausführenden Fachbüro Heinritz, Salm & Stegen, Partnerschaft für Angewandte Stadt- und Sozialforschung (München) unterzeichnet. Mit Beginn des Jahres 2008 wurde in einem ersten Schritt von Mitarbeitern des Büros der Einzelhandelsbestand in den Mitgliedsgemeinden des Planungsverbandes mittels Kartierung erhoben. Diese Ergebnisse liegen nun vor. Es folgen weitere Abstimmungsgespräche und Workshops mit den politischen Entscheidungsträgern sowie Schlüsselpersonen aus Handel und Wirtschaft. Ziel ist es, zum Ende des Jahres 2008 ein abgestimmtes und zukunftsfähiges Einzelhandelskonzept für die Region Ingolstadt vorzulegen. Bei Fragen und Anregungen zur Erstellung des Gutachtens können sich Interessenten gerne an das Büro Heinritz, Salm & Stegen, Partnerschaft für Angewandte Stadt- und Sozialforschung, Postfach 340250 in 80099 München, Tel.: +49 (0) 89 28 92 83 30, Fax: +49 (0) 89 28 92 83 83, Mail: stegen@heinritzsalmstegen.de oder den Geschäftstellenleiter des Planungsverbandes Herrn Franz Kratzer wenden. Presseerklärung zu Durchführung einer telefonischen Haushaltsbefragung – März 2008 (PDF 14 KB) Regionales Einzelhandelskonzept für die Region Ingolstadt

Dieser Beitrag wurde zuletzt am 27.06.2016 überarbeitet.